Kommentar: Klimakrise – dieser Sportart ist Todesopfer und Sünder

Wohnhaft bei den Australian Open ringt eine Spielerin auf Grund jener Luftverschmutzung nachdem Luft und Greta Thunberg fordert Roger Federer hervor. Welcher Sportart muss sich seiner Verantwortung fürs Witterung stellen, fordert Joscha Weber.

Dalila Jakupovic ringt nachdem Luft. Nachdem einem Ballwechsel krümmt sich die Slowenin und unterbricht dasjenige Qualifikationsspiel gegen die Schweizerin Stefanie Vögele. Oberhalb die Mikrofone am Spielfeldrand ist dasjenige Japsen von Dalila Jakupovic merklich zu lauschen. Dann wird es schlimmer. Sie muss sich hinknien, hält sich die Hand vors schmerzverzerrte Gesicht und kauert gekrümmt gen dem blauen Erde von Court 3. Betreuer und Organisatoren pesen zu Hilfe, doch sie können wenig zeugen, außer ihr gut zuzureden. Schließlich verkündet jener Schiedsrichter, dass Dalila Jakupovic nicht weitermachen kann. „Game, sine temporeand match for Stefanie Vögele“. Es ist die erste Preisgabe im Rahmen den Australian Open wegen jener schlechten Luftqualität infolge jener verheerenden Buschfeuer – und vielleicht jener Beginn einer überfälligen Debatte.

Die Klimakrise erreicht den internationalen Sportart. Jenseits von ein paar Spendenaufrufen, mehr oder weniger ernsten PR-Aktionen und den Zwischenrufen einiger weniger Klimaaktivisten hat die Sportwelt dasjenige Themenkreis bisher bestenfalls zur Kenntnis genommen. Dass die Nachsteigen des Klimawandels und die Diskussion um verdongeln nachhaltigen Umgang mit Ressourcen nun nicht zuletzt den Sportart treffen, ist logisch: Denn Spitzensportler sind nicht nur wie jetzt in Melbourne Todesopfer jener Klimakrise, sondern nicht zuletzt deren Mitverursacher. Athleten jetten zu Wettkämpfen, PR-Terminen oder Trainingslagern rund um die Welt. Übermotorisierte Fahrzeuge zählen zum Lifestyle vieler Sportikonen. Und manche zu tun sein sich nun nicht zuletzt pro ihre Sponsoren verteidigen: Klimaaktivistin Greta Thunberg forderte von Roger Federer, dass jener Tennisstar endlich aufwache, weil sein Partner Credit Suisse in großem Stil Industriekonzerne finanziere, die gen die Ausbeutung fossiler Brennstoffe setzen.

Sportler sind Helden – mit besonderer Verantwortung

Oberhalb welche Zusammenhang wird Roger Federer bisher wohl kaum nachgedacht nach sich ziehen, und wie ihm dürfte es vielen Profisportlern umziehen. Doch genau dasjenige wird sich nun ändern. Denn weltweit fordern vor allem junge Menschen verdongeln bewussteren Umgang mit jener Umwelt, von allen. Die Welt des Spitzensports ist seit dem Zeitpunkt jeher insbesondere herausgestellt, ihre Protagonisten werden qua Helden gefeiert. Zusammen wird ein hohes Pegel an Unversehrtheit von jenen Helden erwartet. Fällt eine oder einer von ihnen durch Doping oder Betrug gen, ist jener Aufschrei weit. Die Verantwortung, die die Öffentlichkeit großen Sportstars aufgrund ihrer Strahlkraft zuspricht, ist manchmal größer qua die von Politikern. Uff jener anderen Seite beschert die große Popularität den Sportlern hemmungslos hohe Gehälter und Werbeeinnahmen. Welcher Preis hierfür ist die Last, sich immer triftig, deswegen zwischenmenschlich erwünscht verhalten zu zu tun sein. 

Welcher Sportart kann, jener Sportart muss mehr tun pro den Schutz des Klimas. Wenn Sportler so oft wie möglich klimafreundlich zu ihren Wettkämpfen reisen, werden dasjenige viele ihrer Fans nachahmen. Wenn Sportevents mit ihren gewaltigen Besucherzahlen gen Plastikbecher verzichten, ihren Energiehunger aus regenerativen Quellen stillen oder Konzepte pro klimafreundlichen Nahverkehr unterstützen, hat dasjenige verdongeln spürbaren Folge. Gleichfalls die Pille-Bundesliga muss mehr tun, um den eigenen Kohlendioxid-Fußabdruck zu verkleinern.

Athleten besser schützen

Und die Veranstalter von Sportevents zu tun sein die Athleten schützen. Viele Sportarten finden unter freiem Himmel statt, und manche Sportler kritisieren schon die Veranstalter jener Australian Open, dass die Spiele trotz jener erheblichen Luftverschmutzung infolge jener Brände stattfinden.

Bisher gibt es keine Vorbote, dass wichtige Sportevents aufgrund jener Buschfeuer in fünfter Kontinent abgesagt werden, weder die Australian Open in Melbourne noch dasjenige Radrennen Tour Down Under rund um Adelaide. Welcher finanzielle Pressung ist offenbar so weit, dass die Events trotz bedenklicher Umstände durchgeführt werden. The show must go on. Wie immer im Sportart.